Wanzensuche – Der Begriff Wanze

Der Begriff Wanze steht für ein kleines technisches Gerät, welches, verdeckt in oder an Räumlichkeiten untergebracht, das Abhören sämtlicher akustischer Vorgänge innerhalb des betreffenden (verwanzten) Raumes ermöglicht. Meist dienen die Geräte zum Abhören des gesprochenen Wortes. Dazu können sie über ein integriertes Mikrofon verfügen, jedoch können auch vorhandene Telefonleitungen oder der Sprechverkehr innerhalb bestimmter und bekannter Funkfrequenzen abgehört werden. Es werden auch unter Umständen vorhandene technische Geräte manipuliert und zum Zweck des Abhörens genutzt.

Wanzensuche (Lauschabwehr) – Wanzenabwehr – Kontaktaufnahme!

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Arten akustischer Überwachungsanlagen

Im Bereich der Wanzensuche (Lauschabwehr) unterscheidet man im Allgemeinen zwischen 3 unterschiedlichen Arten von Abhöranlagen. Dies sind akustische und optische Abhöranlagen sowie Geräte, die dem Abhören vorhandener Kommunikationseinrichtungen (Telefonleitungen, Funkstrecken) dienen.

1.Akustische Abhöranlagen

Wanzensuche – Moderne akustische Abhöranlagen sind elektroakustische Geräte und Installationen. Über ein integriertes Mikrofon wird das gesprochene Wort empfangen und dann auf unterschiedlichem Wege zum Empfänger übertragen. Befindet sich der verwanzte Raum im Hoheitsgebiet der abhörenden Partei, dann sind fest installierte Systeme für den dauerhaften Gebrauch üblich, bei denen das gesprochene Wort mittels einer Drahtverbindung zum Empfänger übertragen wird. Jedoch kann das innerhalb der verwanzten Räume Gesagte auch durch Trägerfrequenzverbindungen, durch eine Funkstrecke oder eine sogenannte optoelektronische Verbindung, zum Empfänger übertragen werden. Zu Installation und Betrieb von Funkstrecken werden heute in der Regel VHF- und UHF-Frequenzen verwendet.

2.Optische Abhöranlagen

Wanzensuche – Optische Anlagen basieren nicht auf der Schall- oder Funktechnik, sondern sind meist lasergestützt. Es ist hierbei üblich, einen Laserstrahl auf das Fenster eines Raumes zu richten, innerhalb dessen Gespräche oder Konferenzen stattfinden, die abgehört werden sollen. Der Schalldruck der in dem betreffenden Raum gesprochenen Worte versetzt die Fensterscheiben in Schwingungen, diese Schwingungen werden durch den auf die Scheibe gerichteten Laserstrahl abgetastet und über den reflektierten Strahl zu einem Decodiergerät übertragen, das die Schwingungen wieder in menschliche Sprache umwandelt. Die entsprechende technische Einrichtung wird als Lasermikrofon bezeichnet. Ihre hohe Präzision ermöglicht auch einen Einsatz aus der Ferne.

3.Anlagen zum Abhören von Telefonanlagen

Wanzensuche – Telefonleitungen lassen sich galvanisch anzapfen. Dies geschieht am einfachsten dadurch, indem der Abhörende sich Zugang zu den entsprechenden Verteileranlagen verschafft. Auch ein Anzapfen von Freileitungen ist möglich. Zum Beispiel unter Verwendung des sogenannten induktiven Verfahrens. Hierzu sind keinerlei mechanische Manipulationen an den Telefonleitungen erforderlich und es entsteht während der Telefongespräche kein Knackimpuls. Dadurch ist das Induktionsverfahren unauffälliger und gewährleistet dem Täter eine verdeckte Anwendbarkeit auch über längere Zeiträume.

Einrichtungen zum Abhören von Trägerfrequenzanlagen

Trägerfrequenz- oder sogenannte PLC-Anlagen, können mit einfachen Radioempfängern abgehört werden. Hierzu muss der ausführende Täter lediglich die entsprechende Frequenz kennen und sich mit einem Radioempfänger in die Nähe der Anlage begeben.

Anlagen zum Abhören von Funkfrequenzen

Neben der Kenntnis der entsprechenden Sendefrequenz sind hierfür ein Empfänger sowie Geräte zum Demodulieren und Dekodieren erforderlich.

Abhörschutz – Wanzensuche (Lauschabwehr)

Beim Abhörschutz bzw. der Wanzensuche (Lauschabwehr) wird zwischen passivem und aktivem Abhörschutz (Sweep) unterschieden.

Der passive Abhörschutz beinhaltet präventive Maßnahmen. So die abhörsichere Gestaltung von Räumen, Kommunikationsverbindungen und Fahrzeugen; die Verhinderung, Unterdrückung sowie Verfälschung elektromagnetischer Wellen, beispielsweise durch Rauschgeneratoren oder das Herunterlassen der Jalousien vor den Fenstern, hinter denen Konferenzen stattfinden. Zum passiven Abhörschutz zählen ebenfalls die Möglichkeiten zur Herstellung sicherer Kommunikation über Verschlüsselung und Kryptographie, Spezialtapeten zur elektromagnetischen Abschirmung von Konferenzzimmern und die Einrichtung abhörsicherer Räume. Der aktive Abhörschutz (Sweep) bezieht sich auf das Aufspüren von Wanzen durch technisches Equipment wie Empfänger, Frequenzzähler, Detektoren, Spektrumanalysatoren, Röntgengeräte, Wärmebildkameras, Protokollanalyzer, Leitungsmessgeräte und anderes mehr. Hiermit können Räumlichkeiten, Fahrzeuge und Kommunikationsanlagen gezielt nach Abhörtechnik untersucht werden. Zu einem Sweep zählen jedoch auch Maßnahmen wie die Erstellung von Spektralanalysen zur Auffindung neuer und damit verdächtiger Signale; die komplette visuelle, aber auch technische Überprüfung der für Konferenzen vorgesehenen Räume (Böden, Decken, Fenster, Türen, Wände, Strom- und Kommunikationsversorgung, Kabelschächte, Leitungen, Schalter, Möbel und Ausstattung mit Büro- und Sanitärtechnik). Ein vollständiger Sweep sollte sich jedoch auch auf die Überprüfung von Dach, Außenfassade, Regenrinne und Fernsehanlage eines Gebäudes erstrecken.

Da jeder Sweep stets nur eine Momentaufnahme darstellt und somit keine Garantie für ein künftiges Verwanzen von Räumen oder Gebäuden bildet, sollte ein Sweep in regelmäßigen und unregelmäßigen Abständen durch unsere Detektei durchgeführt werden. Die Durchführungszeitpunkte und wir als beauftragte Detektei, sollten tunlichst geheim gehalten werden. Auch empfiehlt es sich gegebenenfalls, selbst während laufender Besprechungen, einen Sweep zur Sicherung der Kommunikation durchzuführen.

Sprechen Sie uns, ob für den privaten oder wirtschaftlichen Bereich, jederzeit an. Unser Spezialistenteam für Wanzensuche (Lauschabwehr) steht ihnen gern beratend und ausführend zur Seite.